die bücher

Band 1

wie wir morgen essen und trinken wollen

Der erste Band von morgen – wie wir leben wollen wagt den Blick über den Tellerrand hinweg auf das große Ganze des globalen Ernährungssystems und auf kulinarische sowie künstlerische Ideen, auf das Philosophische und Visionäre. Essen ist lebensnotwendig und weit mehr als Ernährung. Es ist das Glück im Kleinen und lustvoller Genuss, es ist regionale Identität und eng mit unserer Geschichte und Kultur verbunden.

wie wir morgen essen und trinken wollen
mit Birgit Behnke, Petra Beiße, Dr. Petra Bracht, Ullrich Fichtner, Jonathan Safran Foer, Dr. Jan Grossarth, Claudia Hauschild, Bas Kast, Renate Künast, David Marx, Katarina Schickling, Manuela Rehn
144 Seiten, Hardcover Halbleinen, 16,5 x 24,5 cm, € 24,80 / € 25,50 (A)

ISBN 978-3-9822804-0-0
Erscheinungstermin:
25. Mai 2021

Es liegt vieles im Argen in der Art, wie wir leben. Das gilt auch für unsere Ernährung. Zu sagen, dass wir uns einer Ernährungskrise globalen Ausmaßes gegenübersehen, ist nicht übertrieben. Unsere Agrarwirtschaft trägt maßgeblich zur Umweltzerstörung und globalen Klimakrise bei. Raffinierte und stark verarbeitete Lebensmittel dominieren den Markt. Während die einen verschwenderisch leben, verhungern Millionen andere.

Regierungen sind weltweit in der Pflicht. Doch vieles können wir selbst bewegen, um zu Vernunft und Nachhaltigkeit zurückzukehren. Wir brauchen kleine Revolutionen, die jede*r für sich in der heimischen Küche und beim Einkauf initiieren kann. Denn die Grundansätze sind längst bekannt: Saisonalität, Herkunftsnachweis, weniger Verschwendung, pflanzenbasierte Nahrung, wild wachsende und regionale Produkte.

Aus dem Inhalt:

Welternährung
Wir haben die intellektuellen Grundlagen gelegt
(Ein Gespräch mit Dr. Jan Grossarth)

Esskultur
Kochen gehört zur Persönlichkeitsbildung 
(Ein Gespräch mit SPIEGEL-Journalist Ullrich Fichtner
Der Autor Fichtner ist der Überzeugung, dass Kochen und Essen Schulen des Lebens sind.

Spiegel-Journalist und Autor Ullrich Fichtner – Kochen gehört zur Persönlichkeitsbildung

Kulinarik
Es gibt viel zu tun
(Ein Gespräch mit Einzelhändlerin, Autorin und Nachhaltigkeitsberaterin Manuela Rehn) Mit tiefen Einblicken in unser kulinarisches Erbe.

Manuela Rehn: Es gibt viel zu tun

Gesundheit
Sie können sich definitiv durch Ernährung selbst retten 
(Ein Gespräch mit Ernährungsmedizinerin und Bestsellerautorin Dr. Petra Bracht) Was wir alle gegen Zivilisationskrankheiten machen können.

Curated Food
Leistung und Ernährung hängen eng zusammen 
(Ein Gespräch mit Ernährungs- und Fitnesscoach Birgit Behnke) Über gesunden Lifestyle, Curated Food und neue Energie.

Selbstversorgung
Selbstversorgung könnte für manche bald notwendig sein!
(Ein Gespräch mit Kalligrafin und Schriftkünstlerin Petra Beiße) Vom bewussten Leben mit der Natur. 

Bas Kast
Wie man sein Sterblichkeitsrisiko erhöht
Dieses Kapitel aus Der Ernährungskompass handelt von einem der beliebtesten Getränke und seiner Auswirkung auf unsere Gesundheit: Milch. 

Science Kitchen
Future Food
(Ein Gespräch mit dem Gründer von Science KitchenDavid Marx) Marx ist ein kreativer Kopf und eine nie versiegende Quelle der Inspiration. Wir haben mit ihm über seine Produktideen, über Gastronomietrends, die Probleme der Welternährung und unser Essen in der Zukunft gesprochen.

David Marx: „Es sind immer noch nur sehr wenige. Es geht schließlich um die Frage, wie ein futuristisches Essen aussieht. Das wäre mein größter Wunsch: Wir sehen das immer in den Science-Fiction-Filmen, aber wir bekommen das nie zum Probieren. 
Japan ist eine große Quelle an Inspiration, was Food Design anbelangt, weil sie sehr minimalistisch sind.“

Convenience Food
Ich würde die Finger davon lassen.
(Ein Gespräch mit der Ernährungsspezialistin und Bestsellerautorin Katarina Schickling) Wir trafen Katarina Schickling in Berlin und fragten, was sie von Convenience Food hält, ob wir gesundheitliche Schäden befürchten müssen und was sie von der Politik erwartet.

Chili con Carne – Vergleich klassisch vs. „aus der Tüte“

Jonathan Safran Foer
Gespräch mit meiner Seele 
2019 ist Foers Wir sind das Klima – Wie wir unseren Planeten schon beim Frühstück retten können erschienen. Hier nimmt Foer die Auswirkungen von Massentierhaltung auf unser Klima unter die Lupe.

Mit wunderbaren Illustrationen von Julia Ochsenhirt

Lebensmittelherstellung
Keine Kompromisse bei Geschmack und Genuss 
(Ein Gespräch mit Claudia Hauschild von Rügenwalder Mühle
Über den Trend zu Veganem.

Politik
Die Zeit der Freiwilligkeit  ist vorbei
(Ein Gespräch mit Renate Künast) Der Ernährungs- und Agrarbereich muss umgebaut werden. – Was Politik leisten kann und muss.

„Frau Künast, was kann und sollte Politik leisten?“

Band 2

wie wir uns morgen unterhalten lassen und informieren wollen

Der zweite Band von morgen – wie wir leben wollen nimmt unseren Medienkonsum unter die Lupe. Die moderne Medienlandschaft hat sich rasant verändert und verkleinert die Welt, indem sie die Kommunikation in Schule, Beruf und Freizeit in einem Maß erleichtert, sodass sie nicht mehr wegzudenken ist. Jedoch fühlt man sich immer öfter allein gelassen – wer wird in Zukunft die Medieninhalte kuratieren?


wie wir uns morgen unterhalten lassen und informieren wollen
mit Prof. Sarah Diefenbach, Robert Habeck, Rainer Hank, Olaf Hartmann, Thomas Koch, Christian Lieb, Prof. Lothar Mikos, Norbert Möller, Moritz Rauchhaus, Friederike Riemer, Moritz Riesewieck, Prof. Maren Urner, Felix M. Wieduwilt
144 Seiten, Hardcover Halbleinen, Heißfolienveredelung, 16,5 x 24,5 cm, € 24,80 / € 25,50 (A)

ISBN 978-3-9822804-1-7
Erscheinungstermin:
12. Juli 2021

Es bestehen erhebliche Risiken durch suchthaftes Medienverhalten für die Psyche und den Körper – insbesondere bei Kindern und Jugendlichen. Es ist die Rede von digitaler Depression. Was aber wollen die Großen aus dem Silicon Valley? Wie bekommen wir für uns eine Medienhygiene hin, wenn auf immer mehr Kanälen um unsere Aufmerksamkeit gebuhlt wird?

Regulierungen sind nur ein erster Schritt. Binge Watching oder das vollständige Eintauchen ins Gaming ist Befriedigung von Neugier, Vermittlung von Erregung, Erfahrung von Kontrolle, aber auch Vermeidung von Frustrationen durch die Flucht aus der Realität. Vieles können wir selbst bewegen, um zu einem gesunden Maß zurückzukehren. Was wir aus unseren Möglichkeiten im Umgang mit den Medien machen, haben wir letztlich selbst in der Hand.

Erste Einblicke in den neuen Band zum Thema Medien

wie wir uns morgen unterhalten lassen und informieren wollen erscheint am 12. Juli 2021